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RX-AKTE 15 · AZ OP-1839 · BESTAND: OPIOIDE · STATUS: HISTORISCH
> Der erste große Drogenkrieg wurde geführt, um den Handel zu erzwingen, nicht um ihn zu stoppen.
Großbritannien kaufte im 18. und 19. Jahrhundert riesige Mengen Tee in China und bezahlte mit Silber. Um das Silber zurückzuholen, verkaufte die Britische Ostindien-Kompanie Opium aus Indien nach China. Der Kaiser hatte Opium verboten, der Handel lief trotzdem über Schmuggler. Millionen Menschen in China wurden abhängig.
1839 schickte der Kaiser den Beamten Lin Zexu nach Kanton, um den Handel zu beenden. Er ließ die Lager der ausländischen Händler beschlagnahmen und über tausend Tonnen Opium vernichten, vermischt mit Kalk und Salz und ins Meer gespült. Er schrieb sogar einen Brief an Königin Victoria.
Großbritannien antwortete mit Kriegsschiffen. China verlor. Im Vertrag von Nanking 1842 musste es Häfen für den Handel öffnen, Entschädigung zahlen und die Insel Hongkong abtreten.
Großbritannien und Frankreich zogen erneut gegen China. Am Ende stand die Legalisierung des Opiumhandels. Der Import stieg weiter, die Folgen trug China noch jahrzehntelang.
Weil man hier sieht, dass hinter jeder Droge ein Markt steht, und hinter jedem Markt jemand, der ihn will.
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Wenn du selbst Probleme mit Medikamenten oder Drogen hast oder dir Sorgen um jemanden machst: Sucht & Drogen Hotline 01806 313031 (bundesweit, rund um die Uhr, anonym). In akuten Notfällen: 112.
Diese Akte ist Kultur- und Zeitgeschichte, keine medizinische Beratung und keine Aufforderung zum Konsum.
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